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Verkehr

Bundesverkehrswegeplan 2015

Heute war es soweit: Der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur hat den Referentenentwurf des Bundesverkehrswegeplans 2015 vorgestellt (Stand:16.03.2016). Die Sitzung des Ausschusses für Verkehr wurde eigentlich nichtöffentlich(!) um 17:15 Uhr abgehalten.

Hier die Tagesordnung (öffnet als PDF).

Während sich die Abgeordneten eine Stunde lang das Dokument durchlesen dürfen, wird der Minister seinen Wurf öffentlich der Presse vorstellen, um dann wieder im Ausschuss zu erscheinen.

Update: Er konnte es anscheinend nicht erwarten, deshalb waren die Informationen schon vorher online. Also erst Presse, dann Volksvertreter.

Gleichzeitig wurde ein internetbasiertes Projektinformationssystem vorgestellt, das auch für die Öffentlichkeit einsehbar ist. Damit beginnt demnächst eine sechswöchige Phase, in der Konsultaionsgespräche mit den Verbänden stattfinden. Ebenso ist auch Bürger die Möglichkeit gegeben, schriftliche Stellungnahmen zu den Projekten abzugeben.

Diese Stellunganhmen werden dann bewertet und fließen gegebenenfalls in den endgültigen Entwurf ein, der im 2. Halbjahr 2016 (also zu Weihnachten) als Kabinettbeschluss veröffentlicht wird.

Daran schließt sich die Gesetzgebungsverfahren zu den Ausbaugesetzen an.

Wir bleiben auf dem laufenden!

Die ersten "Insiderinformationen" aus gut unterrichteten Kreisen sickerten wie üblich vorher schon raus. Ein paar aktuelle Artikel im Onlinebereich der Augsburger Allgemeinen:

http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg-land/Wird-heute-das-Ende-der-Diedorfer-Staufalle-eingelaeutet-id37247307.html

Und zum Ausbau der Bahnstrecke Augsburg - Ulm im speziellen:

http://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Die-ICE-Strecke-Ulm-Augsburg-wird-nun-ausgebaut-id37242927.html

Damit dürfte es für das staatliche Bauamt Augsburg allerdings nicht leichter werden, neben dem Bahnausbau (dreigleisig? Viergleisig?) auch noch eine Bundesstraße zwischen Diedorf Zentrum und Unterdorf/Gymnasium durchzupressen.

 

 

Achtung: 12,8 MB, lange Ladezeiten!

 

Informationen zur Verkehrswirksamkeit

Grafik: PR-Werbung Heribert Rank

 

Die westlich Augsburgs verlaufende Bundestrasse - B 300 - war und ist für den Wirtschaftsraum zwischen Augsburg, Krumbach und Memmingen schon immer von großer Bedeutung und entsprechend stark frequentiert. Deshalb ist diese Umfahrung Gessertshausen ein wichtiger Teilabschnitt der überregional bedeutsamen Straßenverbindung zwischen der Autobahn A 7 bei Memmingen und der A 8 bei Augsburg. In den letzten Jahren sind in anderen Gemeinden mit niedrigerem Verkehrsaufkommen westlich von Gessertshausen schon verschiedene Umfahrungen fertig gestellt worden, während man bei uns noch immer mit den Vorplanungen beschäftigt ist.

Seit der Einführung der LKW - Maut hat sich das Verkehrsaufkommen auf der B 300 drastisch erhöht und sie wird nun wesentlich häufiger vom überregionalen LKW - Verkehr benutzt als mautfreie Ausweichstrecke, von der A 7 zur A 8 und umgekehrt. Aufgrund der Erweiterungen der Gewerbegebiete in Fischach und in Langenneufnach steigen auch die Zahlen der LKW auf der St. 2026 von und nach Fischach und in die Stauden ständig an.

Durch die massiven Einwohnerzuwächse im westlichen Landkreis Augsburg und dem daraus resultierenden Mehraufkommen an Personenkraftverkehr von und nach Augsburg ist heute die Situation in Gessertshausen unerträglich. Besonders groß war in den vergangenen Jahren auch die Verkehrszunahme des Individualverkehrs auf der St. 2026. Deshalb ist diese Anbindung zwingend notwendig.

In den letzten Jahren waren die öffentlichen Verkehrsmittel - Bahn und Bus - durch ihre unattraktive Fahrplangestaltung für die meisten Bürger uninteressant. Die immer flexibler arbeitende Bevölkerung kann den öffentlichen Personennahverkehr nur im begrenzten Rahmen in Anspruch nehmen - z. B. Beschäftigte in der Innenstadt und außerhalb des Schichtdienstes.

 


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