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Der Verein

Die Interessengemeinschaft Schmuttertal e.V. wurde gegründet im März 2001.

 

Die Ziele des Vereins sind

(1) Schutz und Erhalt des Schmuttertales,

(2) keine Straßenbaumaßnahmen im Schmuttertal und

(3) die Verbesserung der Hochwassersituation im Schmuttertal.

 

Im Juni 2011 sind 140 Personen Mitglieder des Vereins.

 

Die Gemeinden Diedorf und Gessertshausen forderten in gemeinsamen Resolutionen und Aktionen, die damals (im Jahr 2000) als "Akte der sozialen Notwehr" deklariert wurden,

eine schnelle Planung und Realisierung von B 300-Ortsumfahrungen.

Für die Ortsumgehung Gessertshausen wurde im Jahr 2002 das Raumordnungsverfahren mit einer positiven landesplanerischen Beurteilung einer Südumgehung abgeschlossen.

Ergänzende Untersuchungen zum Hochwasserabfluß und eine FFH-Verträglichkeitsstudie wurden in den Jahren 2002 bis 2008 gemacht.

Ergebnis der Raumordnung:

Die Nordtrassen entsprechen nicht den Erfordernissen der Raumordnung.

Die Belange des Natur- und Landschaftsschutzes sowie der Wasserwirtschaft werden in landesplanerisch nicht vertretbarem Maße beeinträchtigt.

Auch unter Berücksichtigung der aktuellen Untersuchungen zu Naturschutz und Hochwasserschutz ergeben sich keine wesentlichen Veränderungen der Beurteilungsgrundlagen.

Die Südtrasse entspricht den Erfordernissen der Raumordnung.

Die landesplanerische Beurteilung ist positiv, da in der Abwägung die Vorteile die Nachteile überwiegen.

Die in der landesplanerischen Beurteilung gesetzten Maßgaben ( u.a. bei Natur- und Gewässerschutz ) sind zu beachten.

Das Staatliche Bauamt Augsburg als planende Behörde ist an das Ergebnis der Raumordnung gebunden.

 

Die Interessengemeinschaft Schmuttertal versucht,

in der anhaltenden lebhaften öffentlichen Diskussion zum Straßenprojekt

ihre Stimme zur Geltung zu bringen zugunsten des Paradigmenwechsels,

der mit der Landesplanerischen Beurteilung der Regierung von Schwaben vom 31.1.2002

-  alle Vorstellungen der siebziger Jahre vom idealen Straßengelände verabschiedet,

-  den vom Wasser schwerst betroffenen Anwohnern zumindest keine weitere Verschlechterung der Situation zumutet,

-  und dem mählich gewachsenen Verständnis von Naturschutz als Arten- und Flächenschutz gerechter wird.

 

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wenn Sie Fragen und Anregungen haben oder gerne bei uns Mitglied werden wollen:

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