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15.01.2001

Nach zwei Gemeinderatssitzungen entscheidet sich der Gemeinderat mit 15 : 1 Stimmen für die Nordumfahrung.
Originaltext der Stellungnahme:
Die Gemeinde befürwortet den Bau einer Ortsumgehung. Bei der favorisierten Nordumfahrung müssen jedoch eine ganze Reihe von Voraussetzungen erfüllt werden. Danach soll die Anbindung der Staatsstraße 2026 sowie der Kreisstraße A 3 durch eine eigene Schmutterquerung westlich von Dietkirch erfolgen. Die Querung der Brunnenmühlstraße soll höhengleich, die Querung der Kreisstraße A3 zwischen Gessertshausen und Deubach soll durch Kreisverkehr erfolgen. Die Querung der Bahnlinie östlich von Gessertshausen soll durch eine Unterführung gesichert werden. Sofern eine Unterführung der Bahnlinie östlich von Gessertshausen ausscheide, befürwortet der Gemeinderat eine andere nördliche Variante. Die Südumfahrung soll nur dann gebaut werden, sofern die zu anderen Trassen gemachten Bedingungen keine Berücksichtigung finden.“

Augsburger Allgemeine vom 15.01.2001


31.01.2002

Ende des ROV mit der landesplanerischen Beurteilung nur für die Südumfahrung. Begründung: Der Verlust der Baumbestände bei der Südumfahrung ist ausgleichbar. Die Beweggründe der RvS für die Ablehnung sämtlicher Nordtrassen sind wichtige Aspekte des Naturschutzes und des Hochwasserschutzes.

2002-02-06_AZ_B300-Regierung-weist-Umfahrung-den-Weg


06.02.2002

Bgm. Mayer: wir wollten die Nordtrasse, die Entwicklung der Gemeinde ist sonst eingeschränkt, Verkehr zu Verkehr – wenn jedoch zuverlässige Prüfungen der RvS ergeben hätten, dass die Hochwassersituation eine Nordumfahrung nicht zulasse, kann man dies nicht außer Acht lassen.


15.05.2002

Durch politische Einflussnahme im Hintergrund: das Straßenbauamt gibt eine Hochwasserstudie in Auftrag, die Untersuchung der Hochwasserlage im gesamten Verlauf – Ende nicht vor 2004. Kostenteilung zwischen dem WWA DON und dem Straßenbauamt (SBA).

2002-05-15_AZ_Schmuttertal-Initiative-will-beim-Strassenbauamt-nachhaken


26.07.2002

Die Bgm. Von Diedorf und Gessertshausen halten am gemeinsamen Ziel fest: Eine Umfahrung - beim Treffen mit Vertretern der Straßenbaubehörde. Herr Goj (Leiter des SBA) stellt die Umfahrung Gessertshausen vorläufig zurück, da die Gegensätze so groß sind und er auf ein klares Votum der Gemeinde angewiesen ist.

Karl Goj: das ROV zur zukünftigen Wahllinie mit Beteiligung der Öffentlichkeit ist abgeschlossen. Sollte es laut Hochwassergutachten möglich sein, im Oberlauf entsprechende Retentionsräume zu schaffen und das Hochwasser beherrschbar sein, gäbe es eine neues ROV für die Nordumfahrung – Ergebnis des Hochwassergutachtens abwarten, da kein klares Votum der Gemeinde erfolgt ist. Kosten rund 300.000,- EUR.

2002-07-26_AZ_Umgehung-B300-bleibt-das-gemeinsame-Ziel